Wieder zurück zur Natur

Schafft die Dominikanische Republik den Sprung vom All-Inklusive-Image hin zur Top-Destination für Naturtourismus?

Die Ressourcen hat das Land: Auf nur 48.000 qkm bietet die Dominikanische Republik in vielen unterschiedlichen Nationalparks gerade für den Naturtourismus optimale Bedingungen.

Der einmalige Südwesten – von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt – die Bergregion um Jarabacoa und Constanza, aber auch andere Landesteile wie Puerto Plata, die Halbinsel Samaná und Punta Cana bieten Individualreisenden und Naturfans tolle Möglichkeiten.

NATUR-TOURISMUS SOLLTE NUR AUCH VON DEN GROßEN VERANSTALTERN AUF DAUER ANGEBOTEN WERDEN !!!

Daran scheitert es oft. Lieber schnell ein paar Ausflüge zu den üblichen Sehenswürdigkeiten verkauft. Da sind die Busse voll und tragen zur Kostendeckung anderer, nicht so lukrativer Bereiche bei.

Ab und an “probieren”es die großen Touristiker dann doch und bieten spezielle Rundreisen und Wandertouren an. Kataloge werden gedruckt und das war´s. Man will ja auch mit der grünen Welle mit schwimmen. Sorry, aber die Reiseveranstalter und ihre Mitarbeiter in Europa kennen ja oft selber nur Strand und Punta Cana … wie wollen sie denn Natur verkaufen?

Die “Dom. Rep.” hat das Image für einen perfekten Strandurlaub. Das ist richtig. Immerhin haben wir hier 1.500 Kilometer Strände. Einer schöner wie der andere. Aber es gibt eben noch viel mehr.

Viele einheimische Tourismusverbände haben das bereits seit einiger Zeit erkannt und fördern den Naturtourismus mit ständiger Promotion in den Medien: Fernsehen, Zeitungen und Internet sind voll mit Berichten über Nationalparks und individuellen Ausflugstipps.

Lago Enriquillo

Wer nicht hier im Land lebt, oder der spanischen Sprache nicht mächtig ist, muss leider auf diese Infos verzichten. Es gibt nur ganz wenige deutschsprachige Veranstalter die viel Zeit, Geld und Mühe in die Förderung des Ökotourismus investieren. Klein, aber fein, glauben sie, dass sich die “Dom. Rep.” zu einer TOP-Destination für Natur- und Individualtourismus entwickeln wird. Ohne Pause rühren sie die Werbetrommel und der Erfolg wird sich früher oder später einstellen.

Die „Dom. Rep.“ wird den Weg zurück zur Natur mit Sicherheit finden.