Im ersten Teil der neuen Artikelserie zum Leben und Arbeiten in der Dominikanische Republik zähle ich einige Gründe für und gegen ein Leben auf dieser schönen Karibikinsel auf. Vor fünfzehn Jahren war die Dominikanische Republik noch recht unbekannt. Vage Assoziationen von Karibik, Trujillo, Zucker, Bananen, Sklaven, dem süßlich-bitteren Geschmack der Tropen – doch kaum jemand wusste eigentlich ganz genau, wo dieses Land eigentlich lag.

Mittlerweile ist das Land, besser gesagt Punta Cana, die Top-Urlaubsdestination in der Karibik. Immer mehr Urlauber kommen ins Land. Einige wollen für immer bleiben.

Dieses traumhaft schöne karibische Land lässt einen die Realität von zu Hause vergessen, versetzt so manchen in einen Trancezustand:

Kokospalmen, weiße Strände, kristallklares Wasser, ein Leben unter tropischer Sonne. Ein Land voller liebenswerter Menschen, karibischer Musik und Rhythmus, exotischen Frauen, Rum und Piña Colada. Ein Paradies voller Farbe, voller Wärme, voll von karibischen Geschichten und Geschichte.

Freiheit und nur Freiheit. Endlich leben, den ganzen Tag, einfach leben…

Aber die Sonne scheint hier nicht den lieben langen Tag. Leider! Es gibt Hurrikans und gewaltige tropische Gewitter, Korruption, Verbrechen und Armut. Ignoranz und Neid stehen auch in diesem Teil der Welt auf der Tagesordnung.

11 gute Gründe für ein Leben in der Dominikanischen Republik:

1. Die Lebensqualität.
2. Es ist ein guter Ort zum Leben und eine Familie zu gründen.
3. Einfach tolles Wetter.
4. Gut organisierte Wirtschaft.
5. Geografisch günstige Lage zu den großen Handelsmärkten Amerikas.
6. Es gibt einen großen Inlandsmarkt.
7. Positive Einstellung gegenüber Ausländern und ausländischen Investoren.
8. Die größte Tourismus-Industrie in der Karibik.
9. Sehr gute Telekommunikationsdienste.
10. Handelsabkommen mit Europa, den USA, der Karibik und Zentralamerika.
11. Politische Stabilität.

6 Gründe gegen ein Leben in der Dominikanischen Republik:

1. Strom- und Wasserversorgung.
2. Steigende Kriminalität.
3. Müllentsorgung.
4. Korruption.
5. Fehlende soziale Absicherung.
6. Teure Lebenshaltung

Im Urlaub geblieben !!!

Eine kleine Geschichte die das Leben hier fast wöchentlich schreibt:

“Habe ein Konto eröffnet, meine Ersparnisse herschicken lassen und per eMail allen Freunden, Bekannten und meinen Arbeitgeber Bescheid gegeben, dass ich in der Dominikanische Republik bleibe. War echt ganz einfach. Wohne jetzt mit meiner Traumfrau in einem kleinen Apartment. Nächste Woche schau ich mal, ob ich irgendwo Arbeit finde. In der Familie meiner Freundin gibt es einen Anwalt und ein Reiseleiter will mir auch helfen.“ Sprach’s (der Neue auf der Insel) und man schenkte ihm nach 2 Monaten ein Heimflugticket …

In die Dominikanische Republik auswandern ist nicht schwer. Auf Dauer zu bleiben auch nicht. Mit viel Input und ein wenig Planung kann das jeder, wirklich jeder, schaffen.

Junggesellen, Familien und Rentner haben sich ihre Träume in der Karibik schon verwirklicht. Warum nicht auch du?

Im nächsten Teil der Artikelserie über das Auswandern in die Dominikanische Republik erfährst du

was dich bei deinem oder Eurem Umzug und der Einwanderung erwartet. Auch findest du Tipps wie du die Eingewöhnungsphase gut überstehen kannst.