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7 Tage Abenteuer- und Wander-Reise in die Bergwelt der Dominikanischen Republik. Im Gebirge der Nalga de Maco befindet sich eine der schönsten und größten Höhlen der Dominikanischen Republik.

Geprägt wird diese phantastische Tropfsteinhöhle durch ein Tunnelsystem, welches sich über mehrere Kilometer ausdehnt. Aber darüber hinaus erwarten dich unvergessliche Eindrücke auf einer Wanderung, die dir Land und Leute näher bringt: Flora und Fauna und das Leben der Landbevölkerung abseits des Tourismus, werden sicherlich begeistern.

Der Weg führt uns am ersten Tag durch Kokosnussplantagen entlang der Nordküste. Beobachte Reisbauern bei Ihrer täglichen Arbeit und genieße die Fahrt durch das fruchtbare Cibao-Tal. Nach einer Pause in Santiago fahren wir vorbei an Zuckerrohr- und Papayaplantagen in die traumhafte Berglandschaft der Dominikanischen Republik. In einem Talkessel gelegen, eingesäumt von Bergen, liegt das kleine Bergdorf Río Límpio. In dieser Idylle werden wir übernachten. Übernachtung: Centro Verde in Río Límpio

Am zweiten Tag wandern wir auf unbefestigten Wegen sieben Kilometer steil bergauf zur Bergkuppe der Nalga de Maco. Die üppige tropische Flora und Fauna, mit tollen Ausblicken wird uns für die Mühen des Aufstiegs entschädigen. Aber auch Pinienwälder, weite Ebenen, Schluchten und glasklare Flüsse werden wir auf den weiteren 22 Kilometern unser Wanderung begegnen. Am späten Nachmittag sind wir schon ganz in der Nähe der Höhlen angekommen. Übernachten werden wir in den mitgeführten Zelten auf dem Grundstück einer Bauernfamilie. Die Gastfreundschaft der dominikanischen Bevölkerung ist einfach unübertrefflich. Übernachtung: Zelte

Heute am dritten Tag unserer Reise werden wir die Höhle “La Ciedra” besuchen. Von unserem Quartier ist sie knapp eine Stunde entfernt. Der Eingang liegt etwas oberhalb des Flusses. Von außen eher unscheinbar, im Inneren dann ein imposantes Höhlensystem von mehreren Kilometern: Kleine und große Höhlen, durch ein ausgedehntes Tunnelsystem verbunden. Die Bevölkerung pilgert zu besonderen Anlässen zu “ihrer Kirche”, wie die Höhle im Volksmund genannt wird. Bei unserem Besuch werden die dominikanischen Begleiter des Öfteren verweilen, um ihre Gebete zu sprechen. Stalagmiten und Stalaktiten sind in den unterschiedlichsten Formen und Strukturen vorhanden. Auch Zeichnungen der Indianer werden wir vorfinden, welche hier Schutz vor den Spaniern suchten. Unterirdische Flüsse, welche teils über Kaskaden sprudelnd, sich ihren Weg vor Jahrtausenden schon gesucht haben, werden wir – auch mal bis zu den Knien im Wasser – durchqueren um immer weiter in den Berg vorzudringen. Es nimmt kein Ende, überwältigende Eindrücke bei der Erforschung von “La Ciedra” graben sich tief in unser Gedächtnis. Übernachtung: Zelte

Heute am dritten Tag in den Bergen genießen wir die Bergwelt der Nalga de Maco, können weitere kleine Höhlen erkunden, in glasklaren Flüssen baden und relaxen. Wir sind nicht ortsgebunden und können heute schon in Richtung unseres Ausgangspunkt wandern, um morgen nicht die gesamte Strecke von 29 Kilometern vor uns zu haben. Übernachtung: Zelte

Heute am fünften Tag unserer Reise und dem vierten Wandertag machen wir uns wieder auf den Weg in das Bergdorf Río Límpio. Unseren letzten Abend verbringen wir gemeinsam mit der Bevölkerung in dieser verträumt – romantischen Bergwelt. Übernachtung: Pension in Río Límpio

Von den Bergwäldern geht es heute wieder an die Nordküste. In Punta Rucia wartet schon ein Schnellboot auf uns. In 20 Minuten befinden wir uns schon auf der 12 Meilen vor der Küste gelegenen Sandbank „Cayo Paraíso“. Geschützt von Korallenriffen ist dieses kleine Eiland wirklich ein Paradies. Ohne Schnorchelausrüstung können wir die tolle Unterwasserwelt beobachten oder im Sand relaxen. Auf unserer Rückfahrt zum Festland machten wir einen Abstecher durch die Mangroven an der Küste von Punta Rucia. Wie ein Labyrinth schlängeln sich die Fahrtrinnen durch das kilometerlange Mangrovengebiet. Übernachtung: Pension in Punta Rucia

Nach dem Frühstück fahren wir zum Nationalpark Estero Hondo und von dort Seekühe beim Grasen beobachten zu können. Früh am Morgen ist die Wahrscheinlichkeit die zutraulichen Seekühe zu beobachten relativ groß. Gegen Mittag machen wir uns dann wieder auf den Weg in unsere Hotels, wo wir gegen Abend eintreffen werden. “Abseits der Wege” die Dominikanische Republik zu entdecken ist und bleibt ein einmaliges Erlebnis. Wir werden noch lange an die herrliche Natur, tollen Abenteuer und den vielen Spaß denken.

Foto: Wanderer mittelKondition: Mittel | Technik: Mittel
Wegstrecke: 90 km | Dauer: 4 Tage
Höhenunterschied: 660m – 2.450m

Bitte lese dazu:
Info zu Anforderungen und Sicherheit auf der Wandertour

Infos zur empfohlenen Ausrüstung auf der Wandertour

Diese Individualreise wird organisiert und begleitet von Frank Marenbach.

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