Taino Häuptling Enriquillo

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Guarocuya war ein Häuptlingssohn, welcher wie durch ein Wunder bei einem Gemetzel der Spanier am Hofe Anacaonas im Jahre 1503 gerettet wurde.

Fray Bartolomé de las Casas nahm ihn unter seinen Schutz und übergab ihn der Erziehung von Maria de Toledo, der Ehefrau von Diego Cólon.

Dort erhielt er den spanischen Namen Enrique. Berühmt wurde er jedoch unter dem Namen Enriquillo. Las Casas beschreibt Enriquillo wie folgt: Groß und kräftig, breit und gut gebaut. Das Gesicht nicht hübsch aber auch nicht hässlich. Sein Blick hart und streng.

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Im Jahre 1517 heiratete Enriquillo Mencía, eine Enkelin Anacaonas, die ebenfalls von den Spaniern erzogen worden war. 1518 wurden Enriquillo und Mencía sowie 43 weitere Tainos auf das Anwesen von Francisco de Valenzuela nach San Juan de la Maguana geschickt. Hier schufteten sie auf den Feldern und dienten der Familie Valenzuela. Noch im gleichen Jahr starb der alte Valenzuela, dessen Sohn übernahm das Anwesen.

Der junge Valenzuela wurde seinem Ruf gerecht. Er beutete die Tainos und schwarzen Sklaven regelrecht aus, enteignete sie, ließ sie Tag und Nacht schuften und nahm sich deren Frauen nach Lust und Laune.

So bemächtigte er sich auch der kleineren Ländereien von Enriquillo. Nach dem missglückten Versuch sich Mencías zu bedienen, zog Enriquillo, in seinen innersten Gefühlen verletzt, los und beschwerte sich bei der königlichen Audienz in Santo Domingo.

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Taino-Indianer Enriquillo

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Seine Beschwerden wurden nicht gehört und Enriquillo konnte die Ungerechtigkeiten der Spanier gegenüber seinen Landsleuten nicht mehr ertragen. Als er sah, dass er auf friedliche Weise nicht überzeugen konnte, beschloss er 1519 einen Aufstand.

Enriquillo versteckte sich im Südwesten und es folgten 14 Jahre Krieg. Den Spaniern gelang es nie Enriquillo und sein Heer nieder zu zwingen.

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Enriquillo kannte die unwegsamen Wege und Gelände der Sierra de Bahoruco, die Spanier dagegen waren verloren in diesem dicht bewachsenen, undurchdringlichen Gebiet. Viele Tainos, aber auch entlaufene Sklaven schlossen sich ihm an.

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Immer wieder griffen sie die Spanier auf ihren Handelsrouten zwischen dem Südwesten und Santo Domingo an. Mehrere Friedensangebote der Spanier lehnte Enriquillo ab.

Erst als der spanische König Karl der Fünfte persönlich ein Friedensangebot vorgelegt hatte, willigte er ein. Der Friedensvertrag wurde auf der Isla Cabritos (Ziegeninsel) im Salzsee Enriquillo unterschrieben.

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So wurde im Jahre 1533 der erste Friedensvertrag zwischen Spanien und Amerika geschlossen, der die Tributpflicht aufhob und jedem Taino ein Stück Land zu sprach. Enriquillo gründete in Azua eine Gemeinschaft für die letzten noch lebenden Tainos. Hier starb er im Jahre 1535.

Enriquillo gilt als erster Freiheitskämpfer Amerikas.

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In der Dominikanischen Republik gibt es mehrere Denkmäler zu Ehren von Enriquillo. Unter anderen bei der Einfahrt in die Stadt Azúa und im Park von Azúa. Das größte Denkmal befindet sich auf dem Weg von Barahona nach Jimaní. Mitten auf einer Straßenkreuzung wurde das über drei Meter hohe Denkmal errichtet.

Anfahrt zum Enriquillo Denkmal

Das Denkmal befindet sich in La Colonia“ oder „El Abanico“ auf der Strecke zwischen Barahona und Jimaní. Von Barahona sind es 55 km, ca. 1 Stunde Fahrt. Es ist nicht zu übersehen. Es steht mitten auf der Strasse. Wenn man vom Salzsee kommt und über Neiba nach Barahona fährt, sollte man am Park in Neiba rechts abbiegen. Dann kommt man automatisch am Denkmal vorbei.

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