Die Playa Bonita in Las Terrenas auf der Halbinsel Samana wird in den Reiseführern als einer der schönsten Strände der Dominikanische Republik genannt. Das ist auch meine Meinung und trifft durchaus zu. Das türkis blau schimmernde Wasser und die sanfte Wellen rollen gleichmäßig in die von Hunderten Palmen gesäumte Bucht.

Je nach Monat und Wellengang sieht man junge Leute auf ihren Surfbrettern durch die Dünung pflügen. Schwimmen, Relaxen und Spazieren, die Playa Bonita ist nicht überlaufen und ein Insider Tipp für einen geruhsamen Urlaub oder ein paar entspannte Tage. Die Sonnenuntergänge sind oft so schön, dass es fast schon kitschig ist.

Die Playa Bonita ist ein langer, mehrere Kilometer langer Strand, der in östliche Richtung durch kleinere Felsformationen vom langen Strand Las Ballenas und vom Ort Las Terrenas getrennt ist. Über den Hügel kommt man nicht drüber, es ist Privatgelände und der Besitzer hat den kleinen Pfad, den es hier früher gab, so barrikadiert, dass man außen herum fahren muss.

Wenn man den Strand nach Westen geht, kommt man an kleinen Hotels mit Restaurants und schmucken Villen vorbei. Dazwischen ein typisches dominikanisches Fischrestaurant und gemütliche Feinschmecker-Restaurants. Der Strandweg ist zunächst gepflastert und es herrscht ein harmonisches Miteinander der Spaziergänger, Jogger, Pferde und Mopeds. Für größere Fahrzeuge wie Quads oder gar Jeeps ist der Weg gesperrt. Auf mehreren angelegten Parkplätzen in der Nähe kann geparkt werden.

Playa Bonita in Las Terrenas

Nach dem Hotel Atlantis hört der gepflasterte Weg auf und man kann jetzt stundenlang am Strand spazieren gehen. Traumhafte, einsame Buchten, Flüsse die ins Meer münden und Kokospalmen ohne Ende. Unter der Woche ist hier nichts los, man trifft ein paar Spaziergänger mit ihren Hunden und Jogger. Ein paar Sonnenanbeter genießen die einsame Ruhe am Strand. Die Playa Bonita wird fast zum „Privatstrand“.

Ungefähr einen Kilometer nach dem Hotel Atlantis kommt das „Fischrestaurant“ von Danilo. Dieser Dominikaner hat eine Tonne in der Mitte durchgeschnitten und verwendet sie als Grill für Langusten und frischen Fisch. Dazu gibt es eine frische Kokosnuss oder ein kühles Presidente. Diese kleine Bucht eignet sich auch hervorragend zum Schnorcheln. An das kleine Riff kann man hinlaufen und dann gut einen Kilometer, immer in Sichtweite des Strandes, entlang schnorcheln. Wenn man weiter läuft kommen mehrere Villen- und Apartmentanlagen, ein Nobelhotel und die Playa Bonita geht dann in den Playa Cozon über. Der Weg zur Playa Bonita ist ausgeschildert. Vom Ort fährt man westlich auf der neuen Schnellstraße ca. 3 Kilometer bis zu einer Linkskurve im Ortsteil La Ceiba. Hier steht rechts ein Schild: Playa Bonita. Hier biegt man rechts in die weiterhin asphaltierte Strasse ein und fährt nochmals zwei Minuten bis es nicht mehr weitergeht. Nach und nach entwickelt sich die Playa Bonita zum exklusivsten Gebiet der Halbinsel Samaná. In zweiter Reihe entstehen luxuriöse Villen und Apartmentanlagen. An der Punta Bonita entsteht in einer Lagunenlandschaft eine Luxusanlage mit Villen und Apartments, wo man Eigentum erwerben kann. Sicherlich kein schlechter Platz für einen Altersruhesitz.