Rundreise-Tipp: Der Norden der Dominikanischen Republik

Tipps Rund- und Erlebnis-Reisen Dominikanische Republik

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El Morro in Monte Cristi

Den größeren und östlichen Teil der Insel Hispaniola bildet die Dominikanische Republik. Es besteht kein Zweifel, dass die Dom. Rep. insgesamt mit seinen feinen Sandstränden und palmengesäumten Uferpromenaden ein Urlaubermagnet ist. Auch das Wandern im gebirgigen Hochland hat für viele Touristen seinen Reiz. Doch in den letzten Jahren hat der äußerste Osten des Landes, beispielsweise bei Punta Cana und Bávaro, die meisten Touristen angezogen.

Dabei bietet der Norden äußerst abwechslungsreiche Ziele und Aktivitäten, die empfehlenswert sind. Um mehrere schöne Plätze des dominikanischen Nordens abzudecken, bietet sich ein organisierter Trip von professionellen Dienstleistern wie dem Rundreisen-Team an. Welche Bedingungen erwarten Urlauber jedoch bei einer Reise durch den Norden der Inselnation? Und welche lohnenden Ziele könnten sie bei einer Rundreise ansteuern?

Die geteilte Insel: Wann erwarten den Touristen welche Bedingungen?

Wer auf die Landkarte blickt, möchte es nicht meinen: Es gibt jedoch frappante Unterschiede zwischen den verschiedenen Landesteilen. Wer vielleicht einmal den Süden besucht hat, ist Temperaturen um die 30 Grad gewohnt, die auch nachts nie unter 23 Grad sinken. Die Trockenheit an der sich zur Karibik öffnenden Südseite der Dominikanischen Republik ist mit lediglich 500 ml Regen/ Quadratmeter deutlich.

Die beste Reisezeit ist im Norden der „DomRep“ von Dezember bis Mai. Trotz der stets möglichen, heftigen, aber kurzen tropischen Regenfälle herrscht konstant eine Wassertemperatur von 25 bis 27 Grad Celsius, zu der in der genannten Phase des Jahres beispielsweise Wassersport stets möglich ist. Beim Trekking in Richtung Süden in die gebirgigeren Regionen des Staates sollte man sich jedoch auf kältere Temperaturen einstellen. Buckelwale kann man im Februar am besten besichtigen.

Vorsicht: Die Hurrikansaison wird allgemein von Juni bis November veranschlagt, die wahrscheinlichsten Monate sind September und Oktober. Hilfreiche, nach Monaten eingeblendete Animationen der Niederschläge der Dominikanischen Republik sowie Klimadiagramme, tagesaktuelle Wettervorhersagen und weitere Details zu den äußeren Bedingungen in den Regionen des Landes finden Interessierte beispielsweise in den Travel-Infos zu Puerto Plata.

Kitesurfer in Cabarete an der Nordküste der Dom. Rep.

Das Surferparadies Cabarete bietet genau das, was Postkarten und Reiseveranstalter versprechen: Sandstrände, Palmen und ein abwechslungsreiches Nachtleben mit Kasinos, Bars und Diskotheken. Die weit im Norden der Republik gelegene Stadt Puerto Plata lädt zum Tauchen, Rafting und Schnorcheln ein, etwa auch am bekannten Sosua Beach.

Südwestlich davon fühlen sich manche Besucher an den Zuckerhut erinnert. Denn auf dem Mount Isabel de Torres (793 Meter) ist eine Christusstatue, die von einem botanischen Garten gesäumt wird (per Seilbahn erreichbar). Überhaupt ist das hügelige Gebiet rund um die Atlantikgemeinde dicht bewachsen.

Für geschichtlich interessierte Urlauber biete sich die Fortaleza de San Felipe, eine Festung aus dem 16. Jahrhundert, oder auch die Ruinen von Concepción de la Vega an. Dort wurde früher Gold gefördert, zudem findet man dort ein Bernsteinmuseum. Als erste ständige Siedlung wurde Puerto Plata im Jahre 1493 von Christoph Columbus errichtet.

Das Naturschutzgebiet Estero Hondo

Im Naturschutzgebiet Estero Hondo bei Punta Rucia können tierliebe Besucher der Dominikanischen Republik die Manatis kennenlernen. Es handelt sich um vom Aussterben bedrohte Seekühe, welche in den Kanälen und Mangrovenwäldern gemächlich umherschwimmen. Außerdem finden sich viele für diese Vegetation typische Vögel wie Blesshühner, Pelikane, Mangroven-Kanarienvögel oder Reiher. Auch Überreste der Ureinwohner der geschichtsreichen Nation, der Tainos, wurden dort ausgegraben und können neben der sogenannten Paradiesinsel, Cayo Arena, besichtigt werden.

Cayo Paraiso bei Punta Rucia

Der Nordwesten: Die Provinzen Dajabón und Monte Cristi

Der Nordwesten lockt mit den Provinzen Dajabón und Monte Cristi. Dajabón ist dabei durch den gleichnamigen Fluss vom Nachbarland Haiti abgegrenzt. Die nicht mehr so üppig bewaldete, trockenere und erhebungsarme Landschaft wird beispielsweise zum Anbau von Tabak benutzt.

Nördlich davon liegt Monte Christi mit der Hauptstadt San Fernando. Eine malerische Küste, die nicht nur mit Sandstränden, sondern auch mit schroffen, malerischen Felsklippen in den Atlantik mündet, zeigt eine rauere Seite des Landes. Diese ist nicht weniger malerisch als der Rest und wird beispielsweise zum Anbau von Bananen genutzt, die sich Touristen frisch schmecken lassen können.

Der Dschungel-Nationalpark Los Haitises und der Fischerort Las Terrenas

Wer die Mangroven näher kennenlernen, will sollte sich auf den Weg zum Nationalpark Los Haitises machen. Dieser hält neben dem Dschungel und Höhlenmalereien der Tainos (Cuevas de Cano Hondo), auch eine tolle Vogelwelt mit Pelikanen, Prachtfregattvögeln und vielen Reihern bereit.

Nationalpark Los Haities bei Samana

Als letztes sei noch auf das ehemalige Fischerdorf Las Terrenas in der Provinz Samaná hingewiesen. Es liegt auf einer in den Atlantik ragenden Landzunge. Neben einer internationalen Bevölkerung, in der sich Touristen aus aller Welt schnell heimisch fühlen, ist das Pueblo de los Pescadores (Fischerdorf), das nach seiner kompletten Zerstörung durch einen Brand im Jahre 2012 mittlerweile komplett wiederaufgebaut wurde, die größte touristische Attraktion in Samaná. All diese Beispiele sind jedoch nur als Anregungen zu verstehen – es gibt im Norden der DomRep noch viel mehr zu sehen. Davon solltest du dich am besten selbst überzeugen.

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