Rundreise „Hispaniola Pur“

Freunde der Dominikanischen Republik, oder solche die es werden möchten, lernen auf dieser einmaligen 7-tägigen Rundreise die Dominikanische Republik von ihrer schönsten, ursprünglichen Seite kennen. Tolle Landschaften und Nationalparks mit einer artenreichen Flora und Fauna, unberührte Strände und tolle Berglandschaften werden dich auf dieser Rundreise erwarten. Unser Weg führt in das Grenzgebiet zu Haiti, wir zeigen dir die Gegensätze zweier so unterschiedlicher Kulturen auf einer Insel. Auch der Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung kommt nicht zu kurz. Lasse dich von der Liebenswürdigkeit und Lebensfreude der Menschen begeistern.

Tag 1 – Punta Rucia

Von der Halbinsel Samana fahren wir die Küstenstraße der Nordküste entlang. Eine landschaftlich sehr reizvolle Gegend mit tollen Stränden, tausenden von Kokospalmen und Reisanbau. In der „Blauen Lagune“ bei Cabrera werden wir einen Badestopp einlegen und eine Kokosnuss trinken können. An den Stränden „Caleton“ und „Playa Grande“ werden wir Fotostopps machen, bis wir am frühen Nachmittag über Cabarete und Sosúa die Stadt Puerto Plata erreichen. Nach einer Hafenrundfahrt fahren wir durch ausgedehnte Zuckerrohrplantagen weiter nach Punta Rucia. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang können wir dort Baden und frischen Fisch genießen.
Übernachtung: Pension Casa Libre in Punta Rucia

Tag 2 – Nationalpark Estero Hondo

Nach unserem Frühstück fahren wir zum Nationalpark Estero Hondo und von dort mit dem Boot in die Lagunen und hoffen Seekühe beim Grasen beobachten können zu können. Früh am Morgen ist die Wahrscheinlichkeit Seekühe zu beobachten relativ groß. Gegen Mittag treffen wir wieder in Punta Rucia ein. Dort wartet schon ein Schnellboot auf uns. In 20 Minuten befinden wir uns schon auf der 12 Meilen vor der Küste gelegenen Sandbank „Cayo Paraíso“. Geschützt von Korallenriffen ist dieses kleine Eiland wirklich ein Paradies. Ohne Schnorchelausrüstung können wir die tolle Unterwasserwelt beobachten oder im Sand relaxen. Auf unserer Rückfahrt zum Festland machten wir einen Abstecher durch die Mangroven an der Küste von Punta Rucia. Wie ein Labyrinth schlängeln sich die Fahrtrinnen durch das kilometerlange Mangrovengebiet. Nach einem ausgiebigen Fischessen machen wir uns auf den Weg nach Monte Cristi. Übernachtung: Hotel Chic in Monte Cristi

Tag 3 – Monte Cristi – Grenze Haiti

Monte Cristi lebt von der Salzgewinnung. Wir besuchen die Salinen welche sich direkt am Meer befinden und nutzen die Gelegenheit „El Morro“, das Wahrzeichnen und den Hausberg von Monte Cristi, zu besuchen. Nach einer Stadtrundfahrt geht es durch Kakteenwüsten in die Grenzstadt Dajabon. Einen ersten Eindruck der unterschiedlichen Kulturen und Gewohnheiten beider Völker bekommen wir auf dem Grenzmarkt. Der Markt in Dajabon ist der größte Grenzmarkt auf der Insel Hispaniola. Viele Straßen sind für dieses Marktgeschehen zweimal in der Woche gesperrt. Staunend beobachten wir den bunter Trubel, lautstarkes Feilschen und eine Hektik, die man in dieser Form sonst nirgends in der Dominikanischen Republik findet. Vom trockenen Nordwesten fahren wir weiter in das Landesinnere der Dominikanischen Republik, genießen ein erfrischendes Bad in einem glasklaren Fluss und lassen uns bei einer Familie, welche Kampfhähne züchtet, die Besonderheiten bei der Hahnenzucht erklären. Übernachtung: Hotel Santa Clara in Loma de Cabrera

Tag 4 – Carretera International

Die Carretera International ist die Grenzstraße zwischen der Dominikanischen Republik und Haiti und verbindet den Norden mit dem Süden. Abseits jeglicher Zivilisation erwarten uns 60 Kilometer teils unbefestigter Stein- und Sandpiste. Wir besuchen einen haitianischen Markt, wo Frauen Grundnahrungsmittel aus Büchsen feilbieten, Kinder sich mit ihren vollgepackten Eseln einen Weg durch die Menge bahnen und Männer die aus einer Strohhütte ein Spielcasino gemacht haben. Unsere Fahrt vom Norden in den Süden der Insel Hispaniola wird zwischen vier und sechs Stunden dauern. Die Eindrücke werden wir lange nicht vergessen. Übernachtung: Rancho Don Cesar in Paraíso

Tag 5 – Cabo Rojo – Hojo de Pelembito

Der „wilde“ Südwesten erwartete uns an den nächsten Tagen. Kaum touristisch erschlossen und somit eine der ursprünglichen Gegenden der Dominikanischen Republik. Wir fahren entlang der dominikanische „Cote de Azur“ von Barahona nach Pedernales. Fast 200 Kilometer führt die Küstenstrasse zwischen Meer und der Sierra de Bahoruco entlang. Von Null auf fast 1.300 Meter, von Kakteenwüsten zu Feucht- und Kiefernwäldern, von 35°C zu 18°C in der Mittagszeit, der Kontrast den wir nun kennen lernen, ist beeindruckend bei unserem Besuch des „Hoyo de Pelempito“, einer 600 Meter tiefen Senke im Gebirge Baoruco. Am Mittag sind wir wieder an der Küste und genießen am Cabo Rojo frischen Fisch und ein gut gekühltes Presidente. Nach dieser Stärkung fahren wir mit dem Boot zum 11 Kilometer langen und unberührten Traumstrand der Bahía de las Águilas. Die Bahia de las Aguilas gehört zum Nationalpark Jaragua und zählt zu den schönsten Stränden weltweit. Übernachtung: Rancho Don Cesar in Paraíso

Tag 6 – Laguna Oviedo

Von Pedernales fahren wir wieder zurück nach Oviedo. Hier befindet sich die Laguna Oviedo. Eine Süß-Salzwasser-Lagune, welche nur durch einen schmalen Landstrich vom Meer getrennt ist. Mit dem Boot fahren wir auf die kleinen Inseln in der Lagune. Hier finden wir nicht nur freilebende Leguane, sondern auch die größte Flamingokolonie der Dominikanischen Republik. Aber auch Löffler, Reiher und Enten werden wir in Ruhe beobachten können. Gegen Mittag verlassen wir die Laguna Oviedo und fahren an der „Cote de Azur“ bis nach Los Patos. Hier fließt ein glasklarer Gebirgsfluss direkt ins Meer. Der Fluss wird aufgestaut, so dass sich ein natürliches Schwimmbad bildet. Wir machen eine längere Rast, genießen das kühle Bad im Fluss und wandern ein wenig am Strand entlang bevor wir nach San José de Ocoa fahren. Der Ort liegt am Ausläufer der Zentralkordillere und ist unser Ausgangspunkt für den letzten Tag der Rundreise. Übernachtung: Hotel Rancho Francisco in San José de Ocoa

Tag 7 – Valle Nuevo

Abenteuer Pur erwartet uns am letzten Tag unser Rundreise. Das Valle Nuevo ist ein Hochgebirgstal und liegt auf über 2.000 Meter. Dort auf dem Hochplateau befindet sich eine von Trujillo gebaute Pyramide, welche angeblich genau den Mittelpunkt der Insel Hispianola anzeigen soll. Die Befahrbarkeit der 80 Kilometer langen Strecke ist wie die Carretera International witterungsabhängig. Der Unterschied ist, dass es hier in der Zentralregion der Dominikanischen Republik um ein vielfaches regnet, so dass die Piste von San José de Ocoa bis nach Constanza zu einer Schlammschlacht werden könnten. Am frühen Nachmittag treffen wir in Constanza ein, der Gemüsekammer der Dominikanischen Republik: Kartoffeln, Salate, Blumen und Erdbeeren werden hier angebaut. Durch ausgedehnte Kaffeeplantagen fahren wir die Berge hinunter in das fruchtbare Cibao-Tal des Landes und weiter bis Santo Domingo.