Punta Rucia und Monte Cristi

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2. Tag

Gut geschlafen bekamen wir bei Marco und Guertie ein fast europäisches Frühstück. Guertie hatte uns ein paar Eier gekocht und Marmelade besorgt. So gestärkt fuhren wir zum Nationalpark „Estero Hondo“. Geschützt ist eine Lagune mit Mangrovenwäldern. In der Lagune leben noch Manatís, die Seekühe. Ich hatte Estero Hondo schon einmal vor ein paar Jahren besucht. Damals aber nicht das Glück gehabt die Seekühe zu sehen. Das war diesmal anders. Wir brauchten über eine Stunde bis uns der herbeigerufene Chef des Nationalparks die Erlaubnis gab in die Lagune einzufahren. Es fehlte dann noch der Sprit für den Bootsmotor. Wir fragten, ob sie diesen nicht vorrätig hätten. Die Antwort war einfach genial: Normalerweise schon, aber die Wächter des Nationalparks hatten das Spritgeld am Vorabend in Presidentebier umgesetzt. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][td_block_ad_box spot_id=“custom_ad_1″ spot_title=“Werbung“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

Unser Kapitän sagte er wüsste wo er die Seekühe finden werde. Es gibt mehrere Plätze die von den Seekühen zur Nahrungssuche aufgesucht werden. Da bis Mittag das Wasser der Lagune fast spiegelglatt und die Hitze noch nicht so groß, ist es vormittags fast immer möglich Seekühe zu finden. Und so war es auch. Einfach toll wie eine Seekuh immer wieder zum Boot kam, so als ob sie spielen wollte. Der Kapitän nannte sie liebevoll die „Zutrauliche“.

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Die Regeln um den Nationalpark „Estero Hondo“ zu besuchen sind klar gesteckt. Die dominikanische Nationalparkverwaltung hat in Zusammenarbeit mit Tierschützern es in den letzten Jahren geschafft, die Population der Seekühe wieder auf über 50 Tiere anwachsen zu lassen. Massentourismus ist hier unerwünscht.

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Die Preise der Bootsmiete sind relativ hoch und werden nach Aussagen des Parkverwalter in den nächsten Monaten nochmals stark angehoben. Vom Ufer und dem Aussichtsturm aus ist es nicht möglich die Seekühe zu sehen. Man benötigt ein Boot. Da die Seekühe von Haus aus sehr zutraulich sind und keinerlei Angst vor Booten und Menschen haben, muss der Besucher bereit sein, die Spielregeln bei Besuchen in einer natürlichen und wilden Umgebung einzuhalten. Verboten sind u.a. füttern und versuchen die Tiere anzufassen.

Foto: Seekuh in Estero Hondo

Seekuh in Estero Hondo © DomRepWorld.com

 

Ein gelungenen Vormittag. Natur Pur. Ein weiteres Highlight wartete auf uns: Die Paradiesinsel. Diese kleine, nur ca. 100 Meter lange und 30 Meter breite Sandbank liegt 12 Seemeilen vor der Küste von Punta Rucia. Geschützt von Korallenriffen verändert sich die Paradiesinsel wie sie Lust und Laune hat. Mal ist sie länger mal breiter. Umgeben von glasklaren Wasser und dem Korallenriff lohnt es sich hier zum Schnorcheln. Mit dem Schnellboot brauchten wir 20 Minuten auf die Paradiesinsel. Es stehen hier vier Holzhütten um den ankommenden Gästen ein wenig Schatten zu spenden und um seine Utensilien im trockenen zu lagern. Es gibt Monate an denen die Paradiesinsel fast komplett im Meer verschwindet. An den angebrachten Hacken kann man dann seine Kleidung ein wenig trocknen. An diesem Mittag waren nicht sehr viele Gruppen auf der Insel. Wir blieben gut zwei Stunden und ließen die Seele ein wenig baumeln. Auf unserer Rückfahrt zum Festland machten wir einen Abstecher durch die Mangroven an der Küste von Punta Rucia. Wie ein Labyrinth schlängeln sich die Fahrtrinnen durch das kilometerlange Mangrovengebiet. Köpfe einziehen war schon mal angesagt.

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Zurück in Punta Rucia nahmen wir ein spätes, aber deftiges Mittagessen ein. Wie sollte es anders sein: Frisch gebraten Fisch mit Reis und Bohnen. Wie hielten uns nicht mehr sehr lange in Punta Rucia auf, da wir Monte Cristi noch im hellen erreichen wollten. Die Fahrt dauerte gut zwei Stunden und führte uns zunächst von der Küste wieder ins Landesinnere. Wie fuhren durch den westlichen Ausläufer des Cibao-Tals. Es wurde zunehmend trockener. Vereinzelt gab es noch Reisfelder, hauptsächlich aber schon Kakteenwüsten und recht große Anbaugebiete von Aloe Vera. In der Kosmetikindustrie findet Aloe Vera viele Verwendungsmöglichkeiten.

In Monte Cristi angekommen, schauten wir uns verschiedene kleine Hotels an und entschieden uns in einer kleinen Pension eines italienischen Aussteigers zu übernachten. Das Abendessen nahmen wir an einem kleinen Hamburgerstand an der Hauptstraße von Monte Cristi zu uns. Wir waren noch richtig satt von dem leckeren Fisch aus Punta Rucia.

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