Staatliche und private Unternehmen sind für die Stromversorgung in der Dominikanischen Republik zuständig. In der Regel wird der Strom durch Dieselgeneratoren erzeugt und an mehreren Stauseen existieren Wasserkraftwerke. Alternative Energien in Form von Gas, Wind und Solar sind langsam auf dem Vormarsch.

Während eine Privatisierung der Stromversorgerfirmen bereits stattgefunden hat, fehlt es an einer zuverlässigen Stromversorgung. Privathaushalte und Unternehmen müssen in der Lage sein, sich selber mit Strom zu versorgen und sind so auf eigene, alternative Stromquelle angewiesen. Das ist unter anderem die sogenannte „Planta“, der Notstromgenerator.

Für welche Art von Stromversorgung solltest du dich entscheiden?

Mache zunächst eine Bestandsaufnahme der Gegebenheiten und lege die Anforderungen fest, welche dein „eigenes Kraftwerk“ erfüllen soll. Hier ist es ratsam einen Experten auf diesem Gebiet zu Rate zu ziehen. Da sind die Dominikaner fit und können dir gute Tipps und Lösungen anbieten.


Zunächst einmal sind die vorhanden finanziellen Mittel der entscheidende Faktor, welcher über die Art und Größe der gewünschten Stromversorgung, entscheidet. Neben dem Budget für die eigentlichen Geräte, benötigst du Geld für die Installation der Anlage und den Transport in Deine Räumlichkeiten und ein extra Gebäude oder Raum, in dem die Anlage dann aufgebaut wird.
Eine weitere wichtige Überlegung ist, ob die Notstromversorgung automatisch bei Stromausfällen starten soll, oder manuell eingeschaltet wird.

Wenn du eine eigene Notstromversorgung installieren musst oder willst, gibt es auch die Möglichkeit sich mit Nachbarn zusammen zu tun, um die Kosten zu senken. Vielleicht kannst du dein Haus oder Wohnung auch an eine bereits bestehende Notstromversorgung in der Nachbarschaft mit anhängen.

Wo findest du einen geeigneten Lieferanten?

Wenn du dich zum Kauf eines Notstromgenerators entschieden hast, dann findest du in den Branchenbüchern und Gelben Seiten unter „Plantas“ verschiedene Lieferanten. Die Auswahl des Lieferanten solltest du unter anderem davon abhängig machen, ob er eine Finanzierung und Installation anbietet oder zumindest die entsprechenden Banken und Fachkräfte empfehlen kann.

Einige Firmen schauen sich zunächst die Gegebenheiten vor Ort an und beraten und empfehlen dann zur entsprechenden Art der Notstromversorgung. Eventuell können diese auch eine Hilfestellung bei der Gestaltung des eventuell benötigten kleinen Gebäudes für den Generator geben, um nicht die Nachbarn mit Abgasen oder übermäßigen Lärm zu stören.

Windpark in der Dominikanische Republik
Windpark in der Dominikanische Republik © DomRepWorld.com

Beachte bei der Auswahl des Verkäufer auch, dass die Firma Dienstleistungen rund um die Notstromversorgung anbietet. Eine regelmäßige Wartung mit Ölwechsel und Filter und ein zuverlässiger Reparaturservice, wenn der Generator mal nicht funktioniert, ist sehr wichtig. Der Anbieter sollte also in der Nähe ansässig sein. Am besten man erkundigt sich bei Nachbarn oder Bekannten bei welcher Firma diese ihre Notstromaggregate gekauft haben. Die meisten Dominikaner kaufen ihre Anlagen vor Ort, damit die Service- und Installationsarbeiten direkt durch den Händler gewährleistet ist.

Wenn du in einer Wohnung lebst, ist ein Wechselrichter eine bessere Wahl. Es wird kein Kraftstoff benötigt und du brauchst nur Wasser für die Batterien. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Batterien geräuschlos sind und keine Abgase ausscheiden. Diese sogenannten „Inversores“ findest du auch in den Gelben Seiten unter „Plantas“ oder „Baterías“.
Auch kannst du mal in einem Computerladen nachfragen. Diese können mit Sicherheit gute Quellen nennen. Gerade für Desktop-Computer ist es wichtig eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zu haben und auch für eine gleichbleibende Stromversorgung zu sorgen.

Nächste Woche in der Artikel-Serie „Auswandern in die Dominikanische Republik“

bekommst du einige grundlegende Antworten auf die Fragen zum Erwerb von Immobilien in der Dominikanische Republik.