Der Südwesten der Dominikanische Republik ist einmalig und wurde sicher nicht ohne Grund durch die UNESCO im Jahr 2002 zum Biosphärenreservat ernannt. Die Definition auf der Webseite der UNESCO kann ohne weiteres auf die Region um Barahona angewendet werden:

„UNESCO-Biosphärenreservate sind international repräsentative Modellregionen. Sie verwirklichen nachhaltige Entwicklung und erhalten Lebensräume. UNESCO-Biosphärenreservate werben für den Ausgleich der Interessen von Umweltschutz und Wirtschaft, für ein Zusammenleben von Mensch und Natur.” (Webseite der UNESCO: www.unesco.de)

Der Südwesten der Dom. Republik ist ein Paradies für Naturfreunde.

Mehr als 3.500 Quadratkilometer Nationalparks und Schutzgebiete mit einer artenreichen Flora und Fauna sind im

Südwesten der Dominikanischen Republik geschützt. Dazu kommen noch über 10.000 Quadratkilometer Riffe und

Korallenbänke vor der karibischen Küste.

Von Trockenwäldern bis Feuchtwäldern mit Edelhölzern, bis hin zu Nebelwäldern und den Kiefernwäldern in den Höhenlagen können besucht werden. Darüber hinaus gehören die Feuchtgebiete des Lago Enriquillos, der Laguna Oviedo und der Laguna Rincón und Cabral dazu, welche wichtig sind für die Krokodile und zahlreichen Wasservögel.

Baumfarn

Die Flora des Südwestens besteht aus Ebenhölzern (5 Arten) in den unterschiedlichsten Gebieten. An der Ostseite der Sierra de Bahoruco, zusammen mit anderen endemischen Arten beherrscht der Ebenholzbaum die Vegetation in den Nebelwäldern. Es gibt mehr als 350 Orchideenarten. Viele stehen kurz vor dem Aussterben. Die Flor de Mayo (broughtonia domingensis) ist endemisch und wächst in trockenen Gebieten der Sierra de Bahoruco.

Auch die Fauna ist sehr vielseitig. An Fischen findet man die Tilapia, diese wurde in den 50er Jahren aus Afrika eingeführt. Darüber hinaus kommen viele einheimische und auch endemische Arten wie die Limia, etc. im Lago Enriquillo vor. Eine große Anzahl von Spinnen, Echsen und Eidechsen sowie Schlangen finden sich. Gerade in der Sierra de Bahoruco, durch die Insellage in der Vorzeit, gibt es viele endemische Arten. Krokodile, Leguane, Schildkröten, Vögel und Wasservögel sind in und um den Lago Enriquillo, den Lagunen und an der Küste zu beobachten.

Der Südwesten des Landes ist voll mit Fundorten mit archäologischen Gegenständen aus prähistorischer Zeit. Die ältesten Funde in dieser Region der Dominikanische Republik werden auf 2.510 v. Chr. datiert.

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