Naturschutzgebiet Laguna Cabral oder Rincón

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Viele Zugvögel nutzen die Laguna Cabral oder Rincón zum Überwintern. In den Jahren 2001 bis 2007 wurden mehr als 50.000 Enten registriert. Die Lagune dient als Einkommensquelle der Gemeinde Cabral und den umliegenden Dörfern El Peñon, Foundation und Cristóbal.

Der Fischreichtum hat leider in den letzten Jahrzehnten durch das wahllose Fischen mit Netzen etwas nachgelassen. Mittlerweile entwickelt sich das Bewusstsein der Fischer für ihre Umwelt und größte Einnahmequelle wieder und die Fischbestände erholen sich langsam.

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Die Laguna Cabral oder Rincón befindet sich zwischen den Provinzen Barahona und Independencia im Südwesten der Dominikanischen Republik. Sie liegt im östlichen Teil des Neyba-Tals zwischen den Gemeinden Peñón, Cristóbal und La Lista und im südöstlichen Ende der Enriquillosenke.

Nördlich wird die Laguna Cabral oder Rincón von den kleinen Bergen Cristóbal und Peñón Viejo und südlich von der Nordseite der Sierra de Bahoruco eingeschlossen. Im Südwesten befinet sich die Loma de Sal y Yeso, im Westen findet sich die Ebene welche die Lagune vom Salzsee trennt und östlich fließt der Rio Yaque del Sur. Die Laguna Cabral ist bereits seit dem Jahr 1997 als Naturschutzreservat geschützt. Durchschnittlich vier Meter tief, ist die Lagune mit 4.600 ha das größte Süßwasser-Feuchtgebiete des Land und darüber hinaus eines der wichtigsten aus der Sicht der Flora und Fauna.

Die Laguna Cabral oder Rincón ist der Mittelpunkt der Kanalisation der Enriquillosenke. Bei starken Regenfällen oder Unwetter entleert sich der Yaque del Sur in die Laguna und füllt zunächst den Salzsee Lago Enriquillo auf. Die Lagune liegt auf einer Meereshöhe von 18,3 Metern über dem Meer. Der höchste Punkt des Salzsees liegt 40 Meter unter dem Meeresspiegel.

Geologie der Laguna Cabral oder Rincón

Die Berge welche die Laguna Cabral oder Rincón umgeben, bestehen aus Salz, Gips und Kiesel. Entstanden sind sie durch Plattenbewegungen im Tertiär, vor ungefähr 5 Millionen Jahren. Südlich des Sees erstrecken sich Schwemmfelder, die durch Erosion in den Bergen und auf den Ebenen Lagerstätten aus Kalkstein und Schutt in Form von Steinen, Sand und Kies gebildet haben.

Das Gebiet der Laguna Laguna Cabral oder Rincón selber gehört zur tieferen Region des Urzeitlichen Meereskanales. Mit Frischwasser wird die Lagune neben den Niederschlägen in der Region über Kanäle genährt, welche mit dem Fluss Yaque del Sur verbunden sind.

Geomorphologie Laguna Cabral oder Rincón

Die klimatischen Bedingungen in der Region, in der sich die Laguna Cabral oder Rincón befindet, sind variabel und werden durch die Passatwinde, welche aus der Bucht von Neyba kommen, stark beeinflusst. Auch Stürme und Hurrikane haben einen großen Einfluss auf das Klima. Ebenso die starke Sonneneinstrahlung in dieser durch diese klimatischen Bedingungen trockenen Gebietes der Dominikanischen Republik.

Diese Faktoren führen dazu, dass das Klima an der Nordseite recht trocken, im Westen und Südwesten der Lagune halbfeucht ist. Die durchschnittliche monatliche Lufttemperatur liegt in den Monaten Januar und Februar bei 31,1°C. Die durchschnittliche minimale Temperatur schwankt zwischen 19,6ºC im Januar und steigt im August bis auf 22,4°C an. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 26,7 º C. Die Regenzeit ist zwischen Mai und Oktober. Hier fallen zwischen 767,5 mm und 950 mm der gesamten jährlichen Niederschläge.

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Vegetation Laguna Cabral oder Rincón

Der Waldboden um die Laguna Cabral oder Rincón ist ein Mosaik aus primären und sekundärer Vegetation. Rund um den See findet sich Busch, Mangroven und Wasserpflanzen. Die Bäume sind von begrenzter Größe, außer denen, die in der Nähe der Quellen sind.

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Flora Laguna Cabral oder Rincón

Das Gebiet der Laguna Cabral oder Rincón zeichnet sich durch unterschiedliche Waldarten aus. Im Norden findet man an den teils unzugänglichen Berghängen Trockenwald. Im flachen Süden wachsen vor allem Bananen, Kokosnüsse und Gras für das Vieh.

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Lagune Cabral oder Rincon

Foto © Frank Marenbach

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Auf und an den Hängen des Cristóbal-Berges wächst der Trockenwald mit typischen Baumarten wie der Sanddorn (Cambrón, Acacia macracantha), Pockholzbaum (Guajacán, Guaiacum officinale) und dem Cayuco (Piloscereus polygonus) unter anderem. Am Ufer des Berges leben Wasserpflanzen, wie der typische Rohrkolben (Enea, Typha domingensis), Lotusblumen (Loto, Nelumbo lutea) und die Alpargata (Opuntia moniliformis).

Am nördlichen Ufer der Laguna Cabral oder Rincón findet sich die Knopfmangrove (mangle botón, Conocarpus erectus). Ansonsten findet man am Ufer rund um die Lagune: Memiso (Muntingia calabura), Limoncillo (Melicoccus bijugatus), Mango (Mangifera indica), Roble (Catalpa longissima), Guácima (Guazuma tomentosa), Palo de leche (Rauvolfia nitida) und Caoba (Swietenia mahagoni). Es gibt einige Arten, die dominanter als andere sind. Dazu zählt zum Beispiel der Sanddorn.

Unter den am häufigsten vorkommenden Kräuter finden sich der Cadillo de perro (Triumpheta semitriloba), Rabo de gato (Achyranthes aspera), Bejuco carito (Cissus verticillata), Guaucí (Ruellia tuberosa), Tua-tua (Jatropha gossypypholia), Guajabo (Senna alata), Feregosa (Capraria biflora) und der Broquelejo (Potomorphe umbellata).

Unter diesen Pflanzen gibt es einige die für traditionelle medizinische Behandlungen verwendet werden.

Endemische Pflanzenarten um die Lagune sind u.a. Justicia abeggii Urb. & Ekm., Tournefortia sufruticosa L., Neoabbottia paniculata Britt. & Rose, M. micropetala Urb., A. buchii Urb., A. leonardii Urb., Scolosanthus triacanthus (Spreng.) DC., Solanum microphyllum (Lam.) G. Don

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Fauna Laguna Cabral oder Rincón

12 verschiedene Fischarten leben in der Lagune. Darunter einige endemisch: Lisa (Mugil curema), Lebranche (Mugil brasiliensis), Guabina (Gobiomorus dormitor) und viele weitere.

43 Arten von Amphibien und Reptilien sind im Schutzgebiet anzutreffen. Vor allem der Laubfrosch, die Zwergboa und die Antillen Schmuckschildkröte sieht man häufig. Geckos und Anolis findet man eigentlich immer.

46 verschiedene Zugvögel nutzen regelmäßig die Laguna Cabral oder Rincón zum Überwintern. Unter anderem die Pato golondrino (Anas acuta), Pato Turco (Aythia affinis)und die Pato Negro (Aythya collaris).

Neben den Enten leben hier 9 endemischen Vogelarten. Darunter die Cotorra (Amazona ventralis), Lechuza Cara Ceniza (Tyto glaucops), Pitanguá (Caprimulgus ekmanii), Pájaro Bobo (Coccyzus longirostris), Cigua Palmera (Dulus dominicus), Carpintero (Melanerpes striatus) und der Barrancolí (Todus subulatus).

Zu den bedrohten Vogelarten gehören die Paloma Ceniza oder Boba (Patagioenas inornata), die Yaguaza (Dendrocygna arborea) und die Gallareta Pico Blanco del Caribe (Fulica caribea).

Lese auch den Artikel „Laguna Cabral oder Cabral – ein Vogelparadies„.

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