Leihe dir einen Mietwagen und entdecke die interessanten Gegenden der Dominikanischen Republik. Du wirst begeistert sein. In der Dominikanischen Republik gibt es Traumstrände, die kaum bekannt oder mit einem Bus nicht zu erreichen sind. Darüber hinaus erwarten dich traumhafte Berglandschaften, ähnlich wie in den europäischen Alpen.

Neben der teilweise noch unberührten Natur in den vielen Nationalparks lernst du Gegenden kennen, wo du dich um 50 Jahre zurückversetzt fühlst: Typisches dominikanisches Landleben und herzliche Menschen mit ihrer Gastfreundschaft und Lebensfreude, die ihresgleichen sucht.

Erfahrungen auf einer Mietwagenreise

Ich hatte eine Tour zum Pico Duarte, dass ist der höchste Berg der Karibik. Da es eine Tour mit eigenen Gästen war, konnte ich auch jederzeit weitere Gäste mitnehmen. Michael schrieb mich zufälligerweise vorher an, ob ich eine Touren zum Pico Duarte hätte. Da ich von Las Terrenas startete und er von Boca Chica aus, vereinbarten wir, uns am Ausgangsort der Wanderung in La Cienaga de Manabao zu treffen.

Michael wollte sich einen Mietwagen nehmen. Da er schon vor Ort in der Dominikanischen Republik war, wollte er nicht noch einen Mietwagen über das Internet buchen. Er mietete sich einen Leihwagen bei einem örtlichen Autovermieter in Boca Chica. Eigentlich ja auch ok. Ich sagte ihm aber vorher, dass er einen SUV benötigt. Kleinere Fahrzeuge wären nicht geeignet, da die letzten Kilometer der Strecke nicht mehr asphaltiert seinen.

Mein Bruder und ich waren auf dem Weg nach Manabao, um uns dort mit weiteren Gästen zu treffen, als in Jarabacoa mein Handy klingelte. Es war Michael. Er war in Jarabacoa angekommen und wusste nicht mehr weiter. Er konnte kein Spanisch und im Ort war der Weg zum Nationalpark noch nicht ganz so gut ausgezeichnet. Er hatte sich einfach verfahren.

Wir machten aus, dass wir uns an einer Tankstelle in Jarabacoa treffen. Das klappte auch und ich bekam einen Lachanfall, als ich dieses kleine Mietauto sah. Echt putzig. Winziger wie ein Fiat Panda. Das er es mit diesem „Spielzeug“ nach Jarabacoa geschafft hatte, war nur der knallgelben Farbe zu verdanken und das er um jedes Schlagloch einen großen Bogen machte. Die Räder waren nicht viel größer als ein Fußball. Auch war es schwer vorstellbar, wo Michael seine langen Beine in diesem Auto unterbringen wollte. Aber es ging.

Auf dem Weg zum Pico Duarte
Auf dem Weg zum Pico Duarte – Foto © Frank Marenbach

 

Anm. zum Foto: Micheal auf dem Weg zum Pico Duarte. Immer ein Grinsen im Gesicht. Wir chaten zwar ab und an, aber er will dann doch nicht ganz so öffentlich zu bewundern sein. Daher habe ich das Gesicht ein wenig „abgedeckt“.

Wir fuhren jetzt gemeinsam nach La Cienaga de Manabao weiter. Wir benötigten fast zwei Stunden länger als üblich. Das war wirklich eine Leistung! Es hatte nicht sehr viel geregnet, aber es gab noch ein paar „Pfützen“. Geduldig wartete ich jedes mal und schaute, dass der kleine gelbe Flitzer es durch die Pfütze schaffte, ohne das sich Michael nasse Füße holte.

Aber es war noch nicht alles. Es gibt ja nicht nur Pfützen auf dieser Strecke. Schlaglöcher, teils bis zu 30 Zentimeter tief, warten hier auf unachtsame Fahrer – oder auf zu kleine Reifen. So dauerte es auch nicht lange und mein Handy klingelte wieder. Michael sagte, er müsse nur schnell einen Reifen wechseln. Ich drehte um und staunte nicht schlecht, als ich das Ersatzrad sah. Dieses Notrad war noch ein wenig kleiner als das eigentliche Rad. Egal, Rad gewechselt und weiter ging es.

Ich fuhr hinter Michael her, als er auf einmal anhielt. Was war jetzt? Abenteuer war ja eigentlich auf der Wanderung zum Pico Duarte angesagt und nicht auf dem Weg dorthin.

Michael meinte ganz trocken, dass ihm das Benzin ausgegangen sei. Nun konnte ich wirklich nicht mehr und wir hielten uns mehrere Minuten lang den Bauch vor Lachen. Als ich mich beruhigt hatte, fragte ich ihn, warum er an der Tankstelle in Jarabacoa nicht getankt hätte. Die Antwort war der Hammer: „ Ich hab doch schon 2.000 Peso getankt, dass muss doch locker reichen“.

Mich wunderte, dass der Tank doch so groß war. Was mich nicht wunderte, waren die 2.000 Peso, die Michael tankte. Die Dominikanische Republik hat in der Karibik und Lateinamerika die höchsten Spritpreise und ich meinte zu Michael, ob er den nicht vorher mal die Benzinpreise gecheckt und kalkuliert hat. Seine Antwort: „Nein, warum, bin doch im Urlaub.“

Wenn du lieber Leser, vorab die Benzinpreise für deine Mietwagenrundreise kalkulieren möchtest, dann lese den Beitrag zu Mietwagenreisen in der Dominikanischen Repubik. Dort findest du einen Link zu einem nützlichen Spritkostenrechner. Mit diesem kannst du den Spritverbrauch recht einfach berechnen.

Das Tanken war dann kein Problem. Überall gibt es sogenannte „Haustankstellen“. Die dominikanischen Familien verkaufen das Benzin direkt vor der Haustüre und verdienen sich so ein kleines Taschengeld.

Irgendwann schafften wir es dann nach La Cienaga de Manabao. Der Mietwagen von Michael wurde geparkt, die Reifenreparatur in Auftrag gegeben und wir freuten uns auf unsere Wanderung zum höchsten Berg der Karibik.

Wenn du jetzt glaubst, dass wäre jetzt die Ende der Geschichte, dann irrst du dich. Ich mache es kurz:

Nach drei Tagen kamen wir gut gelaunt von unserer Wanderung zurück und dachten an nichts Böses, Aber auf dem Weg nach Jarabacoa hatte Michael dann wieder einen Plattfuß am Auto. In der Werkstatt erklärte er mir, dass ihm nun das Geld ausgehen würde und ob ich ihm etwas leihen könnte. Er würde ja vielleicht noch mal Tanken müssen und wer weiß, was noch alles passiert. Ich gab ihm ein paar Tausender (die ich auch später wieder bekam) und wünschte noch eine gute Fahrt und weiterhin einen erlebnisreichen Urlaub.

Michael rief mich nur noch einmal an diesem Tag an. Kurz vor Santo Domingo hatte er die dritte Reifenpanne und konnte sich mit dem Dominikaner in der Werkstatt nicht verständigen. Ich sprach mit dem Mann, verhandelte die Preise, wünschte Michael nicht noch eine Reifenpanne und drückte die Daumen, dass der Sprit reicht.

Warum ich dir diese Geschichte erzähe?

In regelmäßigen Abständen bekomme ich Anfragen zum Thema Auto mieten in der Dominikanischen Republik. Immer wieder rate ich, einen etwas größeren Leihwagen zu mieten. Wenn Michael die Kosten für die Reifenreparaturen zu den Mietkosten des kleinen gelben Flitzers dazu rechnet, dann hätte er sich auch einen SUV mieten können. Reifenschäden gehen immer zu Lasten des Mieters und wenn die Autovermietung streng ist, kann es sogar sein, dass der Mieter nicht nur den Reifenwechsel bezahlen darf, sondern auch noch einen neuen Reifen kaufen muss.

Nützliche Informationen zum Mietwagen anmieten:

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