Fledermäuse

[vc_row][vc_column][vc_column_text] Es existieren 18 Arten, die schon immer auf der Insel Hispaniola, also in der Dominikanischen Republik und Haiti, anzutreffen waren. Einige sind so zahlreich, dass sie nachts in den Städten beobachtet werden können. Schon vor ca. 60 Millionen Jahren, also kurz nach dem Aussterben der letzten Dinosaurier, gab es Fledermäuse in der heute bekannten Form. Wie die Vögel konnten sich die Fledermäuse dank ihrer Flugfähigkeit über fast alle Erdteile verbreiten. [/vc_column_text][td_block_ad_box spot_id=“custom_ad_1″ spot_title=“Werbung“][vc_column_text]

Typisch für diese Säugetiere ist das Aufhängen mit dem Kopf nach unten: so ist ein schneller Start bzw. eine schnelle Flucht lediglich durch Fallen lassen möglich. Die Krallen der Füße werden alleine durch das Gewicht der Tiere gekrümmt, so dass die Fledermäuse sogar im Schlaf und selbst im Tod hängen bleiben.

Zur Orientierung in der Nacht bedarf es hochentwickelte Sinnesorgane. Bei anderen Nachttieren sind es fast ausschließlich die ungewöhnlich großen Augen, die auch noch schwaches Dämmerlicht verwerten.

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Fledermäuse hingegen benutzen, wie man erst seit den dreißiger Jahren weiß, die Echopeilung und zwar in zwei verschiedenen Techniken: Die einfache Echopeilung wird mittels knatternder Schallstösse im Kehlkopf erzeugt und deren Echos durch die Ohren wieder aufgefangen.

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Aus der Zeitdifferenz zwischen Ausstoßen des Ultraschallautes und Empfang des Echos ermitteln die Tiere die Entfernung des Hindernisses bzw. Fluginsekts und aus der Zeitdifferenz des Echoempfangs im linken und rechten Ohr die Richtung.

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Während des Fressens ist so keine Ortung möglich. Dann „schalten“ die Fledermäuse auf eine höher entwickelte Peilung mittels länger anhaltender Ultraschalltönen um, die durch die Nasenöffnungen auch bei geschlossenem Mund ausgesandt werden. Aus der Intensität der Echowellen erkennen sie die Entfernung. Eines ihrer schwenkbaren Ohren wird schon in die Richtung der Wellen gedreht. Dieses System funktioniert auch beim Fangen und Fressen von Beute. Beide Techniken kommen bei einigen Fledermausarten sogar kombiniert vor. Aufgrund ihrer hohen Frequenzen kann der Mensch diese Ortungs- und Jagdlaute nur mit Detektoren wahrnehmen und aufzeichnen. Hunde werden aber durchaus auf die nächtlichen Flieger aufmerksam.

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Andere Töne, die zum Beispiel der Partnersuche oder Warnung vor Gefahren dienen, werden auch vom Menschen wahrgenommen: als Zirpen, Zwitschern, Zetern, etc. Fledermäuse ernähren sich in erster Linie von nachtaktiven Fluginsekten, erbeuten aber auch Raupen und am Boden laufende Käfer und andere Bodentiere. Arten, die Früchte nehmen, kommen nur in Südamerika und der Karibik vor. Auch in der Dominikanischen Republik kann man vereinzelt das ca. 10 Zentimeter große Fledertier „Großes Hasenmaul“ antreffen, das bei seinem Jagdflug ganz dicht über der Wasseroberfläche fliegt. Hierbei ortet es Fische, packt sie mit seinen Fängen und zieht sie aus dem Wasser. Am Lago Enriquillo und auch im Nationalpark Los Haitises auf der Halbinsel Samana, kann man diese Fledermäuse in der Zeit der Dämmerung am Morgen und am Abend beobachten. Der „Große Hasenfuß“ ist auch in Jamaika, Südkuba und Puerto Rico anzutreffen. Fledermäuse bilden nach den Nagetieren die artenreichste Säugetierordnung und sind die einzigen flugfähigen Säugetiere der Erde.

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