Höhle Bangel

Diese Höhle befindet sich in Puerto Femin, in der Nähe von Naranjo Arriba. Zum Besuch ist ein Führer erforderlich, da der Eingang durch die Vegetation versteckt ist.

Gleich beim Eintritt in die Höhle trennt sich ein Tunnel ab, welcher in eine kleine Galerie hineinführt. Diese ist reich an Stalagmiten, auch der weißen mit einem gewellten Schaft. Der Rundkurs geht ca. zehn Meter und führt dann wieder in die Hauptgalerie zurück. Die Nebengalerie ist zunächst flach und erhebt sich dann maximal fünfzehn Meter. Sie ist sehr stark von Fledermäusen bewohnt. Im Dach dieser Nebengalerie verläuft ein Bruch, der sich fast über die gesamte Decke zieht.

Über der Mitte des Daches der Hauptgalerie öffnet sich ein Schacht der mit der Außenwelt kommuniziert. An der Ostwand der Hauptgalerie öffnet sich ein großes Fenster, welche ein wenig erhöht in eine weitere Galerie hineinführt. Diese ist nach außen offen. Hier finden sich schöne Stalagmitenbildungen. Direkt im Kreuz der Hauptgalerie befindet sich ein etwa 11 Meter hoher Guano. Wenn man weitergeht, kommt man zum Ende der Höhle, über der sich nochmals eine Höhle öffnet, welche ein wenig versteckt ist. Das Dach wie eine Kuppel und der Boden in Form einer Mulde. An den Wänden zeichnen sich die horizontalen Verschiebungen schön ab. In einer Ecke dieser Seitenhöhle finden sich große freihängende Stalagmiten.

Die größte Fledermauskolonie von Los Haitises finden wir in der Höhle.

Die Höhle von Bangel war über eine lange Zeit von einem Eremit bewohnt. Er benutzte fast ausschließlich den Eingangsbereich. Bangel gab der Höhle seinen Namen und jagte mit der Lanze Wildschweine und lebte vom Fischfang. Anfang der Siebziger verstarb er.

GPS: 19°,05.347’ N. / 69°,30.580’ W.
Cueva de Jony o Lelo