Halbinsel Samaná

Das exotische Samaná ist eine der beliebtesten Halbinseln der Welt. Kokospalmen gibt es hier wie Sand am Meer - andauernd stolpert man über sie hinweg.

Die Halbinsel Samaná vereint auf knapp 1.000 km² so ziemlich alle Vorzüge der Karibik: Traumstrände voller Kokospalmen, einsame Buchten und vorgelagerte Inseln, grüne Berghänge mit Wasserfällen, ländliche Dörfer und Fischerhütten. Auf der Halbinsel befinden sich drei touristische Ziele: Las Terrenas, Las Galeras und Santa Barbara de Samaná, kurz Samaná genannt. Vorgelagert befindet sich die kleine Insel Cayo Levantado. Hier wurde vor vielen Jahren einer der ersten Baccardi-Werbespots gedreht.

Die Halbinsel Samaná ist die Perle der Dominikanischen Republik. Immer schon zählte das exotische Samaná bei Individualreisenden zu den beliebtesten Halbinseln der Welt. Das Angebot an touristischen Attraktionen ist so vielfältig, dass auch Strandurlauber und die Gäste der Kreuzfahrtschiffe einen karibischen Traum-Urlaub hier verbringen.

Ein tolles Naturschauspiel kann man von Januar bis März in der Bucht von Samaná bestaunen: Jedes Jahr kommen die Buckelwale zur Paarung und Geburt ihrer Jungtiere in die Bucht.

Die Halbinsel Samaná hat sich stark dem Individualtourismus verschrieben. Große All-Inklusive-Hotels sind auf der Halbinsel selten.
Schmucke Boutiquehotels, tolle Ferienvillen und Luxusapartments sind an Stränden oder mit traumhaften Meerblick in den Bergen entstanden.

Wirtschaft auf der Halbinsel Samaná

Die wichtigsten Wirtschaftszweige der Provinz sind Tourismus, Landwirtschaft und Fischerei. Auch wird ein wenig Bergbau betrieben: Marmor wird bei Las Galeras abgebaut und zwischen Sánchez und Las Terrenas gewinnt man den sogenannten „Lachas”, Tonschiefer, mit dem Mauern und Wege gestaltet werden.

Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Kokosnuss und Taro, auch als Wasserbrotwurzel bekannt. Am Rande der Halbinsel bei El Catey gibt es im Feuchtgebiet des Yuna-Flusses Reisfelder.

Die Halbinsel Samaná besteht fast durchgängig aus einem Gebirge, mit an der Küste liegenden Stränden. In den Bergen wird Kakao und Kaffee, in den Tälern alles Mögliche an Knollen, wie Maniok, Süßkartoffel oder Karibenkohl gepflanzt. Überall wachsen Ananas, Bananen, Kochbananen, Papaya, Passionsfrucht und verschiedene Zitrusfrüchte.

Aktuell hat die Halbinsel Samaná 101.494 Einwohner (laut Volkszählung aus dem Jahr 2010). Die Arbeitslosenquote liegt bei 24% (2002). Betrachtet man die wirtschaftliche und soziale Lage der Menschen auf der Halbinsel Samaná, so befinden sie sich im Landesvergleich im Mittelfeld. Die ansteigenden Lebenshaltungskosten machen der Bevölkerung jedoch zu schaffen.

Tourismus auf der Halbinsel Samaná

Die interessanten und wirtschaftlich starken Orte auf der der Halbinsel Samana sind Las Terrenas, Las Galeras und die Hauptstadt der Provinz, Santa Barbara de Samaná.

Große All-Inklusive-Hotels sind in Samaná eine Seltenheit. Wenn, dann haben sie einen hohen Standard und immer mindestens 4 bis 5 Sterne. In El Portillo bei Las Terrenas gibt es eines, in der Stadt Samaná drei, auf der Insel Cayo Levantado, ein 5-Sterne All-Inklusive und in Las Galeras auch noch eines. 

Die Halbinsel Samaná hat drei Flughäfen, einer davon, bei El Catey, ist ein Internationaler Flughafen. Zur Zeit wird er aus Amerika und Kanada angeflogen.

2010 wurde die Autobahn zwischen Santo Domingo und der Halbinsel Samaná fertiggestellt. 2011 dann die Erweiterung des Boulevard de Atlantico bis nach Las Terrenas. Die Halbinsel Samaná wurde von Grund auf saniert: Straßen wurden erneuert und ausgebaut.

Die Halbinsel Samaná war durch die schlechte Anbindung bis 2011 hinein kein Tourismusziel der Massen. Das wird sich wohl auch nicht ändern. Die geringen Hotelkapazitäten auf der Halbinsel sind uninteressant für die großen Reiseveranstalter. Samaná hat sich ganz dem Individualtourismus verschrieben und das wird sich auch so schnell nicht ändern.

Die Anreise von Santo Domingo oder Puerto Plata dauerte 2011 noch zwischen vier und fünf Stunden. Das schafft man heute zwar in halber Zeit, bedeutet aber nicht, dass der Tourismus stark zugenommen hat. Durch die schnelle Anbindung an Santo Domingo ist vor allem am Wochenende eine Zunahme im Tourismus zu verzeichnen. Die einheimische Bevölkerung, die es sich leisten kann, besucht die Strände von Las Terrenas und Las Galeras.

Die Tourismus-Saison auf der Halbinsel Samaná ist von November bis April. In dieser Zeit kommen die Kreuzfahrtschiffe und jedes Jahr von Januar bis März auch die Buckelwale in die Bucht von Samaná.

Kokosnuß + Fisch aus Samaná

Der Preisverfall bei der Kokosnuss macht den Plantagenbesitzern zu schaffen. Anstatt weitere Kokospalmen zu pflanzen, versuchen sie, ihre Ländereien
an Investoren zu verkaufen.

Den Fischern könnte es gut gehen. Die Gewässer um die Halbinsel eignen sich immer noch zum Fischfang. Jedoch macht sich auch hier langsam eine Überfischung bemerkbar. Die Mangrovengebiete im Nationalpark Los Haitises, auf der Südseite der Bucht, sind die wichtigsten Fisch-Laichgebiete der Region und darüber hinaus gibt es dort große Miesmuschelkolonien, Langusten, Garnelen und Krebse.

Halbinsel Samaná

Sehenswertes  

Informationen

Lese mehr  

Adressen

Finde mehr  

Reiseführer

Sehenswürdigkeiten

Text Die entsprechenden Informationen von Städten und Ortschaften werden angezeigt. Die Stadtführer kannst du als ePaper oder eBook im PDF-Format runterladen und somit auch offline vor Ort in der Dominikanischen Republik nutzen. Online Stadtführer Dominikanische Republik mit Hintergrundinformationen zu vielen Städten, Ortschaften und Tourismuszentren (Zielgebieten) in der Dominikanische Republik. Städteverzeichnis

Lese mehr  

Reiseziele Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik ist ein bekanntes und beliebtes Reiseziel in der Karibik. In aller Munde sind die karibischen Traumstrände von Punta Cana und Bavaro. Es gibt jedoch weit mehr zu entdecken. Komm mit auf eine bunte Entdeckungsreise durch die Dom. Rep. Der erste europäische Reisende, der die Dominikanische Republik besuchte, war 1492 Kolumbus mit seiner Crew. Kolumbus entdeckte am 5. …

Lese mehr