Los Haitises

Die Region von Los Haitises befindet sich im Nordosten des Landes, und im Südwesten der Bucht von Samaná. Diese Karst-Plattform, welche sich auf einer Fläche von 1.600 km² ausdehnt, zeichnet sich insbesondere durch seine unterschiedliche geologische Struktur aus.

Seit 1968 ist ein Gebiet von 208 km² wegen des wertvollen Naturraumes geschützt und 1978 zum Nationalpark erklärt worden. Im Jahr 2009 wurde die geschützte Fläche des Nationalparks auf 600,82 km² ausgedehnt.

Los Haitises ist durch seine spezielle geographische Lage, vor allem durch die sich bildenden Nordostpassade in dieser Region, mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von 2.000 mm, das regenreichste Gebiet des Landes. Die Temperaturen liegen zwischen 24°C und 26°C. Höchsttemperaturen bis zu 33°C sind möglich. Das Klima ist tropisch feucht. Durch dieses Klima und dem hohen Niederschlag finden sich verschiedene Vegetationsformen: Immergrüner Feuchtwald, Halbtrockenwald, Mangrovengebiete und Wasserpflanzen.

Aus der Luft sieht Los Haitises aus wie ein großer Eierkarton: viele Hügel und kleine Inseln. Diese Erhebungen schwanken zwischen 200 und 300 Metern, die höchste Erhebung liegt 485 Meter über dem Meeresspiegel.