Brüderschaft der Küste

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Seit Beginn der Zuckerwirtschaft auf Hispaniola wurden Sklaven hierher auf die Insel Hispaniola verschleppt. Die Sklaven wurden gezwungen, unter unmenschlichen Bedingungen zu arbeiten, vor allem in den Zuckermühlen. Dort mussten sie bis zu 24 Stunden am Tag in knalliger Hitze arbeiten. Vergehen wurden mit harten Folterungen bestraft. Als ab Mitte des 16. Jahrhunderts die Blütezeit verfiel, schien es den Sklavenbesitzern oftmals rentabler, Sklaven für die anfallenden Arbeiten zu mieten.

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So entwickelte sich eine Form von Lohnsklaverei, die es unter anderem möglich machte, dass ein Sklave sich freikaufte. Die daraus folgende Lockerung des rigiden Systems der Sklaverei ermöglichte auch die Entstehung einer afrikanischen Subkultur, die sowohl von den freigekauften als auch von den Sklaven getragen wurde.

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In dieser außerhalb des spanischen Einflussbereiches entstehenden Kultur entwickelte sich als Überlebensmodus vor allem Raub und Schmuggelhandel. Diese auf diese Weise erbeuteten Güter wurden an Weiße weiterverkauft. Dabei wurde teilweise gut verdient, und die Freigekauften konnten sich teilweise einen relativ luxuriösen Lebensstil leisten. Für die Spanier bedeutete das eine ernsthafte Bedrohung ihrer politischen und wirtschaftlichen Macht.

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Andere herausragende Ereignisse des 16. Jahrhunderts waren Rebellion und Sklavenaufstände sowie die Bildung eigener Staatswesen hauptsächlich im westlichen Teil der Insel. Nach einem ersten Sklavenaufstand in der Zuckermühle von Diego Cólon (1522), bei dem neun Spanier getötet worden waren, flohen die Sklaven in die Sierra de Bahoruco, wo sich mit Enriquillo zusammentaten.

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Diese Gemeinschaften existierten bis 1533 und waren mobile und lockere Zusammenschlüsse und gelten als Vorläufer der später entstandenen Brüderschaft der Küste.

Haitianischer Reisbauer bei Esperanza

Afrikaner und Tainos verband nicht nur das gemeinsame Unrecht der Sklaverei, sondern auch ihr gesellschaftliches Bewusstsein, Stammesmitglieder zu sein. Kinder aus indianisch-afrikanischen Verbindungen nannte man „Zambos“, in der spanischen Gesellschaft hatten sie den Status von Sklaven. Nach Schätzungen der Chronisten belief sich die Zahl der entlaufenen „Cimarrones“ (verwildertes Tier, faul, arbeitsscheu, entlaufener Sklave) in der ersten Hälfte des 16.Jahrhunderts auf fast 7.000.

Die Bedeutung der Cimarrones lässt sich auch daran messen, das kein Weißer es wagte, alleine und unbewaffnet übers Feld zu laufen.

Seit Mitte des 16. Jahrhunderts gewann diese Bewegung an Stärke und wurde zu einer ernsthaften Bedrohung der spanischen Kolonialherrschaft. Verschiedene Gruppen von Cimarrones organisierten sich in Hundertschaften, die zum Teil sehr gut bewaffnet waren. Die Waffen hatten sie entweder von Piraten oder aber von den Spaniern gestohlen. Ihre Anführer waren Afrikaner oder direkte Nachkommen von Afrikanern, wie Diego de Ocampo, Juan Vaquero, Diego Guzmán und der berühmte Lemba, der als einziger seinen afrikanischen Namen beibehalten hatte.

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