Der kleine Ort Bahoruco befindet sich im Südwesten der Dominikanischen Republik und ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Provinz. Auch die Provinz Bahoruco liegt im Südwesten, jedoch nördlich des Salzsee Lago Enriquillo. Der Ort Bahoruco oder auch Baoruco befindet sich dagegen östlich der der Sierra de Bahoruco an der Karibik. Bahoruco liegt an der Costa Sur an der “Route 44”. Die Koordinaten sind: 18° 4’ 29.27”, 71° 5’ 39.33”

Bahoruco, auch Baoruco geschrieben, befindet sich in der Provinz Barahona und gehört zum Verwaltungsbezirk La Ciénaga.

In der eigenständigen Gemeinde leben laut der Volkszählung aus dem Jahr 2010 anscheinend 4.736 Menschen, im Ort selber 2.568 Dominikaner und Haitianer.

Bahoruco befindet sich 17 Kilometer von Barahona entfernt. Von Barahona geht die Fahrt zunächst an den kleinen Orten Juan Estaban und El Arroyo vorbei. Die Straße gabelt sich vor dem Ort um sich nach Bahoruco wieder zu vereinen.

Fischfang und landwirtschaftlicher Anbau wie Kaffee und Kochbananen und der Abbau des Larimars und dessen Verarbeitung sind die Haupteinnahmen der Bevölkerung. Morgens, wenn die Fischer ihren Fang einbringen, herrscht ein buntes Treiben an den kilometerlangen Naturstränden vor Bahoruco. Im Fluss wird gebadet und Wäsche gewaschen.

Neuerdings haben die Wellenreiter die Strände entlang der Karibikküste im Südwesten entdeckt.

Von Bahoruco bis Los Patos kommen die Wellen von rechts nach links mit der entsprechenden Geschwindigkeit, so dass es immer mehr Surfer in diese Gegend zieht. Auch ist die Brandung das ganze Jahr über recht gleichbleibend.

Das es doch ein wenig vorwärts geht im noch recht unerschlossenen Südwesten, erkennt man mittlerweile daran, dass auch das bereits vor Jahren geschlossen Bahoruco Hotelresort jetzt vom neuen Besitzer komplett renoviert wird und 2018 wieder eröffnet werden soll.

Toll ist die Landschaft in dieser Gegend. Eindrucksvolle Berge mit üppiger tropischer Vegetation auf der einen Seite und das in allen türkis und blauen Tönen schimmernde Meer. Versteckt zwischen Kokospalmen findet sich übrigens der Nonibaum. Aus seinen Früchten werden Säfte, Tee und sogar Cremes hergestellt. Der Noni-Frucht werden medizinische Eigenschaften nachgesagt. Sie soll bei Diabetis, zu hohem Cholesterinspiegel oder bei Krebs helfen. Die reife Frucht schmeckt faulig. Hier im Land ist die Morinda citrifolia L. unter vielen Namen bekannt: baga, buñuela, coca, huevo de reuma, nigua, piña de puerco oder auch piñuela.

„Der Südwesten“, Reiseführer Dominikanische Republik.

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