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Wir wandern auf den Spuren der Tainos, der Ureinwohner der Insel Hispaniola, durch traumhafte Berglandschaften mit Schluchten und Wasserfällen.
Am Wegesrand wird uns die tropische Vegetation immer wieder aufs Neue begeistern. Auf unseren abwechslungsreichen Tageswanderungen werden wir auch auf eine liebenswerte und gastfreundliche dominikanische Bevölkerung treffen.

Nach dem Empfang am Flughafen fahren wir zusammen in unser Hotel direkt in der Altstadt von Santo Domingo.

Übernachtung: Hodelpa Colonial, Santo Domingo

Heute unternehmen wir zunächst eine kleine Wanderung durch den Botanischen Garten von Santo Domingo. Ein tropischer Regenwald inmitten der grössten Stadt der Karibik. Auf zwei Millionen Quadratmetern erhalten wir eine kleine Übersicht der Pflanzen, welche uns auf unserer weiteren Reise auf Schritt und Tritt begegnen werden.

Nach dem Mittagessen tauchen wir dann ein in die faszinierende Geschichte der Dominikanischen Republik, in der 1990 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt, und haben in der Fussgängerzone El Conde, dem Mercado Modelo und den Strassencafés am Kolumbuspark, beste Möglichkeiten dem gelassenen Treiben der Einheimischen beizuwohnen.

Übernachtung: Hodelpa Colonial, Santo Domingo

Nach dem Frühstück und einer Sightseeingtour entlang den Sehenswürdigkeiten der Neustadt Santo Domingo’s, verlassen wir diese quirlige Karibikmetropole und begeben uns auf den Weg in den, vom Massentourismus noch unberührten Südwesten des Landes.

Vom Winde verweht: es erwartet uns eine etwa einstündige Wanderung durch die grösste Dünenlandschaft der Karibik, den Dunas de las Calderas. Anschließend besuchen wir die Meersalzgewinnungsanlage Salinas de Baní. Auch die abwechslungsreichen Vegetationszonen auf unserem weiteren Weg nach Barahona werden uns beeindrucken.

Übernachtung: Hotel Playazul, Barahona

Heute starten wir auf eine 2-Tages Trekkingtour in das Naturschutzgebiet von Cachote. Nach einer abenteuerlichen Offroadfahrt auf fast 1000m in die Berge von Bahoruco, werden wir uns plötzlich zurückversetzt fühlen in die Zeiten des grossen Goldrausches von Kalifornien, wenn wir sehen, wie die Menschen hier diesen begehrten, und nur hier vorkommenden Halbedelstein Larimar zu Tage fördern.

Nach dem Minenbesuch beginnen wir unsere Wanderung durch die Nebelwälder des östlichen Nationalparkes Sierra de Bahoruco, bis wir dann am späten Nachmittag die Schutzhütte von Cachote erreichen werden. Hier lassen wir den Tag bei Lagerfeuer und Sternenhimmel ausklingen…

Übernachtung: rustikale Holzhütte, Cachote

Monumento Natural Padre Miguel Fuerte

Nach dem Frühstück wandern wir über den Jibijoa-Pfad durch das Biosphären-Reservat von Cachote zur gleichnamigen Kommune, um noch näheren Kontakt zu den hier, so fernab der Zivlisation lebenden Dominikanern zu bekommen.

Aber auch viele Haitianer werden uns auf unserer weiteren Wanderung begegnen, und gleichermaßen in Erstaunen versetzen: Die einen durch ihre afrikanische Lebensart, hier – mitten in der Karibik, und die anderen, durch ihre unermüdliche Lebensfreude mit der sie in dieser Bergwelt (über) leben.

Am späten Nachmittag haben wir die Nebelwälder hinter uns gelassen und können uns am Strand von den Anstrengungen erholen: direkt in der karibischen Brandung, oder dem erquickenden Wasser des hier mündenden Rio San Rafael…

Übernachtung: Hotel Playazul, Barahona

Parque Nacional Jaragua

Nach 2 erlebnisreichen Tagen in der immergrünen Bergwelt von Cachote, haben wir heute eine Wanderung entlang den Ufern der Laguna de Oviedo im Programm, und mit der dortigen Kaktus- und Trockenstrauchvegetation einen krassen Kontrast zu dem bisher Erlebten! Auch die Bootsfahrt zur Leguaninsel und zu den Flamingokolonien wird uns begeistern!

Am Nachmittag nehmen wir ein erfrischendes Bad bei den Einheimischen von Los Patos, dem kürzesten Fluss der Welt, und schauen uns, nachdem wir nun ja issen wo und wie der dominikanische Türkis gefördert wird, in einem privaten Larimar-Atelier auch noch dessen Verarbeitung an.

Übernachtung: Hotel Playazul, Barahona

Nach dem Frühstück Aufbruch aus dem Südwesten und Fahrt durch die Zentralkordilleren in die Dominikanischen Alpen. Unterwegs haben wir Zeit für Fotostopps an sehenswerten Aussichtspunkten, werden Spanferkel an Straßenständen probieren können, und unternehmen eine Wanderung zum versteckt gelegenen Wasserfall Jimenoa I, dessen Naturschönheit schon Steven Spielberg zu seinem Kinowelterfolg Jurassic Park inspirierte.

Am späten Nachmittag erreichen wir die Rancho Baiguate in Jarabacoa, dem Ausgangspunkt unserer nun folgenden Abenteuer…

Übernachtung: Ecolodge Rancho Baiguate, Jarabacoa

Parque Nacional Armando Bermudez

Heute wollen wir hoch hinaus, also Frühstück mit dem ersten Hahnenschrei und Trucksafari nach La Ciénega de Manabao, um ab diesem kleinen Bergdorf dann die heutigen 18 km zur Schutzhütte von La Compartición zu bewältigen.

Der Weg ist das Ziel: Nicht nur Wanderbegeisterte kommen diese Tage voll auf ihre Kosten, auch Botaniker und Vogelliebhaber!

Exotische und endemische Vögel werden uns begleiten durch abwechslungsreiche Vegetationszonen, welche abschnittsweise wahrlich einem botanischen Garten gleichen!

Übernachtung: rustikale Gemeinschaftshütte, Pico Duarte

Die noch verbleibenden 5 km zum Gipfel sind nicht weniger anspruchsvoll, aber alle Strapazen wert, um das Dach der Karibik zu erklimmen, und auf 3087 m neben der bronzenen Büste des dominikanischen Nationalhelden zu stehen und die Aussichten zu genießen – genauso stolz auf sich, wie die Dominikaner auf Juan Pablo Duarte:

Viva República Dominicana! Berg Heil!!

Übernachtung: rustikale Gemeinschaftshütte, Pico Duarte

Nach dem Frühstück beginnen wir den Abstieg zurück ins Bergdorf Manabao, unserem Ausgangspunkt, von wo aus wir dann wieder zurück in die Zivilisation gefahren werden.

Auf der Rancho Baiguate erwartet uns ein spätes, aber reichhaltiges Mittagsbüffet mit Produkten aus eigenem Anbau.

Übernachtung: Ecolodge Rancho Baiguate, Jarabacoa

Heute verlassen wir die dominikanische Bergwelt und lernen auf unserer Fahrt nach Samaná, die Plantagenwirtschaft des Valle del Cibao, der Kornkammer des Landes kennen: Zitrusfrüchte, Bananenplantagen, Reisfelder, Tabak, Maniok, Kaffee und Kakao.

Auch die Besichtigung einer authentischen Zigarrenmanufaktur, in der Rum- und Tabakmetropole – und heimlichen Hauptstadt Santiago de los Caballeros haben wir heute im Programm!

Übernachtung: Hotel Playa Colibri, Las Terrenas

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung und somit zum Relaxen im direkt am Strand gelegenen Hotel, zur Erkundung dieses karibisch bunten, heute Modernen Fischerdorfes Las Terrenas, oder zu einem ausgiebigen Strandspaziergang …

Übrigens, von Mitte Januar bis Ende März haben wir in Samaná die Möglichkeit zur Buckelwal-Beobachtung – eines der schönsten Naturschauspiele der Karibik!

Übernachtung: Hotel Playa Colibri, Las Terrenas

Und noch ein Nationalpark: Los Haitises, eines der schönsten und nur auf dem Seeweg zu erreichendes Naturschutzgebiet mit spektakulären Tropfsteinhöhlen, Felszeichnungen der Taino-Indianer, bizarren Felsformationen, Vogelinseln und Mangrovensümpfen.

Übernachtung: Hotel Playa Colibri, Las Terrenas

Zum Abschluss unseres Aktivurlaubes in der Dominikanischen Republik erwartet uns heute noch ein weiteres Highlight: Hiking zum Wasserfall El Salto del Limón in den Bergen von Samaná!

Auch hier bekommen die Worte ‘Der Weg ist das Ziel‘ wieder richtig Bedeutung, denn auf dem abenteuerlichen Weg durch die Berge, und Täler mit Flussdurchquerungen, bleibt der Kontakt mit den hier lebenden Einheimischen gar nicht aus – das führt zu bleibenden Erinnerungen beiderseits, und somit bekommt auch hier das Wort ‘nachhaltig’ Bedeutung.

Selbst die Einheimischen aus Santo Domingo schwärmen von der Gastfreundschaft und Lebensfreude ihrer Landsleute auf Samaná!

Anschließend gemeinsames Abschluss-Fischessen in Luis’ Beach-Restaurant an der Playa Cosón!

Übernachtung: Hotel Playa Colibri, Las Terrenas

Auch am Abreisetag, auf dem Weg zum Flughafen, zeigt sich das Land noch einmal von einer seiner schönsten Seiten:

Nach dem direkt am Strand servierten Frühstück geht es zunächst durch die Bergwelt der Halbinsel Samaná bis zur Autopista Juan Pablo II. Diese führt uns durch die Reisfelder des Yuna-Deltas und das Randgebiet des Nationalparks Haitises mit seiner charakteristischen Kegelkarstlandschaft, bis wir schlussendlich wieder Santo Domingo, den Ausgangspunkt unserer 2-wöchigen Rundreise erreichen werden.

Diese Aktiv-Wandertour wird angeboten von MITourA.

Organisiert und begleitet von Mario Marenbach. Mehr zu Marios Individualreisen findest du auf www.Dominikanische-Ausfluege.com oder zum Download im

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